Luchs
Die Luchse (Lynx) sind eine Gattung in der Familie der Katzen. Es werden vier Arten zu dieser Gattung gezählt, die alle auf der Nordhalbkugel vorkommen.
Merkmale
Luchse sind mittelgroße, hochbeinige Katzen. Ihre Krallen können sie einziehen. Der kurze Schwanz hat ein schwarzes Ende. Luchse weisen einen Backenbart auf. Auf den Spitzen der Ohren sind schwarze Haarpinsel vorhanden, die Rückseite der Ohren ist schwarz mit einem weißen oder grauweißen Fleck der mehr oder weniger stark ausgedehnt ist. Die Fellfärbung ist variabel und reicht von sandfarben über rotbraun und braun bis grau. Oft ist das Fell auch gefleckt. Luchse besitzen 28 bis 30 Zähne.


Verhalten
Luchse sind einzelgängerisch, dämmerungsaktiv und territorial mit großem Revier. Sie sind spezialisierte Jäger.
Eurasischer Luchs
Der Eurasische Luchs oder Nordluchs (Lynx lynx) ist eine in Eurasien verbreitete Art der Luchse. Im deutschen Sprachgebrauch ist mit „Luchs“ fast immer diese Art gemeint. Nach dem Bären und dem Wolf ist diese Katze das größte Raubtier, das in Europa heimisch ist.
Ähnlich wie Braunbär und Wolf war auch der Eurasische Luchs über viele Jahrzehnte starker Verfolgung ausgesetzt. Nachdem die Art durch gezielte Ausrottungsmaßnahmen aus Westeuropa verschwunden war, wanderte sie ab etwa 1950 aus angrenzenden Siedlungsgebieten wieder ein und wurde auch gezielt wieder angesiedelt. Heute sind unter anderem die Alpen, der Jura, die Vogesen, der Harz, das Fichtelgebirge, der Bayerische Wald, der Böhmerwald und der Spessart[1] von Luchsen besiedelt. In vereinzelten Gebieten erreicht der Luchs sogar wieder seine maximale Siedlungsdichte.
Quellen:
- https://www.biologie-seite.de/Biologie/Eurasischer_Luchs
- https://www.biologie-seite.de/Biologie/Luchse
